Alle die es genau nehmen werden feststellen, dass die M1151 deutlich tiefer in die Knie gehen als ihre ungepanzerten Vettern. Dies liegt, wer hätte es gedacht, am Gewicht der Panzerung! Zudem sind Academy die Reifen etwas zu klein geraten. Insgesamt muss beim Modell die Karosserie 3mm tiefer. Sind beim Original etwa 10,5cm. Zusammen mit den zu kleinen Reifen ist das schon auffällig. Wer diese Missstände beheben möchte wird bei DEF fündig. In der recht kleinen Schachtel mit der Nummer 35009 befinden sich 28 erstklassige Resinteile, die zum Besten zählen, was zur Zeit erhältlich ist für das M1151 suspension und MT/R tire Set. Wirklich unglaublich gut, sowohl das Urmodell als auch der Formenbau und Guss. Dazu gibt es noch vier Metallteile für die Radaufhängung. Sehr gute Idee, da dies die Stabilität deutlich erhöhen dürfte. Die enthaltenen Reifen sind die dicken MT/R Reifen von Windmark models. Sicher die besten HMMWV Reifen auf dem Markt. Und es gibt, für Kleinserienhersteller ungewöhnlich, eine sehr gute, farbige Bauanleitung! Sehr schön! Es bleibt festzustellen, dass DEF.Models sich innerhalb kürzester Zeit in die absolute Spitzenklasse der Resinhersteller katapultiert hat, aber das war ja schon nach dem israelischen Shot-Kal klar. Leider ist das Set (wie Alles von DEF) recht teuer, da die Sachen immer aufwendig (und teuer) aus Asien importiert werden müssen da es keinen Importeur gibt! Man kann eben nicht Alles haben…gut und billig gibt’s seltenst! Wert ist es den Preis allemal!
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Eine „Zwischenstufe“ 1960er Centurion und 2000er Schützenpanzer war der Sho´t Kal Libanon 1982. Der vorliegende Umbausatz 35004 ermöglicht es einen eben solchen zu bauen. Als Basis ist der späte Shot von AFV (Nr. AFV35124) zu verwenden. Dieser hat das korrekte Motordeck (Dieselmotor). Der Umbausatz stellt die Version von 1982 während der Invasion des Libanon dar. Auffälligstes Merkmal ist dabei der Rammsporn am Bug (mal abgesehen von der Reaktivpanzerung, der 105mm Kanone und einigem Kleinkram). Und genau dieser Rammsporn ist das Besondere (abgesehen von der generell sehr guten Qualität des Kits)! Operation „Mivtsa Shlom HaGalil „ oder „Frieden für Galiläa“ war der letze Krieg für den Centurion als Kampfpanzer. Gut 40 Jahre nach Indienststellung!!! Es gibt in der einschlägigen Literatur und im Netz einige gute Fotos dieser Sho´t Kals. Und überall ist der Rammsporn angebracht! Nur ist er in keinem Umbausatz enthalten. Bis jetzt! Die Qualität des Umbausatzes ist von aller erster Güte! Wie slide-mold Plastik ohne Formtrennnaht! Auch sind die Angüsse sehr bedienerfreundlich. Das Kanonenrohr hat einen stabilen Draht eingegossen, was für ein enorm grades Rohr sorgt. Auch sind die für einen Libanon-1982-Sho´t-Kal so typischen Tuch/Planenbündel auf dem Turm enthalten. Die Anleitung ist super! Davon können sich die meisten Kleinserienhersteller mal eine Scheibe abschneiden. Allerdings gibt es keine Farbangaben. Aber bei Lifecolor wird man da schnell fündig! Heißt sogar „1982“, das Zeug! Fazit: Wer wert auf einen Sho´t Kal aus dem Libanon 1982 legt sollte schnell zugreifen.
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