StuG III Ausf.G early


 

Das Original

Viel über das StuG III zu erzählen hieße Wasser in den Rhein zu schütten. Dazu gibt es mittlerweile eine nicht mehr überschaubare Zahl an Publikationen und weitere Infos im Netz. Nur soviel: Rund 10.000 Fahrzeuge in allen Varianten wurden in dem Produktionszeitraum 1940 bis 1945 gebaut. Ursprünglich als Nahunterstützung für die Infanterie vorgesehen entwickelte sich das StuG durch den Einbau von stärkeren Waffen auch zum erfolgreichen Panzerjäger.



Der Bausatz

Unter der Nr. DW16001 bringt Das Werk ein Sturmgeschütz III Ausf.G, early auf unsere Basteltische. Und das im Maßstab 1:16. Das Werk überrascht immer wieder…

Insgesamt 17 Spritzlinge in einem hellgrauen Plastik, 1 Rahmen mit Klarteilen, eine PE-Platine, ein gedrehtes Metallkabel, das Decalblatt sowie die Bauanleitung finden sich hier. Vervollständigt wird alles durch die Panzerunterwanne, der Kasematte/Aufbau und dem Motordeck. Zusätzlich liegt noch ein Metallrohr bei. Dieses ist aber nur bei der Erstauflage enthalten.

Im groben Überblick enthalten die Rahmen (++ steht für weitere div. Kleinteile):

            A – 4x vorhanden – Räder, Drehstäbe, Stoßdämpfer etc. ++
            B – 2x vorhanden -- Weitere Teile für das Laufwerk, Antriebs- und Leiträder ++
            C – Teile für den Aufbau, diverse Werkzeuge ++
            D – Kettenabdeckbleche, Heckwand und Teile für das Motordeck ++
            E – Teile der Inneneinrichtung, Funkgeräte ++
            F – Rohrwischerstange, ein MG 34, Nebelwurfanlage ++
            G – Kampfraumteile, Teile der Lafettierung ++
            H –Teile der Waffe , Blende und ein Rohr aus Plastik ++
            K – 6x vorhanden – Kettenglieder
            L – Kasematte
            M – Motordeck
            N – Wanne des Panzers
            U – Klarteile für die Kommandantenkuppel

Die Gußqualität der Bauteile ist absolut genial. Alles ist sehr sauber gespritzt und frei von Sinkstellen. Versatz, Fischhäute und Grat sind ebenfalls nicht zu finden. Hier und da einige Auswerferspuren und ein paar Auswerferfahnen. Alles kein Problem, da das Ganze letztendlich im nicht sichtbaren Bereich verschwindet. Angüße sind ebenfalls modellbaufreundlich umgesetzt. Der Spritzguß ist auf der Höhe der Zeit. Und wenn die Paßgenauigkeit ebenso top ist, wie mittlerweile von DW gewohnt und davon gehe ich nach dem ersten Blick aus, haben wir wieder einen Spitzenbausatz vorliegen.

Naturgemäß sind alle Bauteile recht massiv. Das geht aber in keinster Weise zu Lasten des Detaillierungsgrads. Bolzen, Nieten sowie Schweißnähte sind überzeugend dargestellt. Auch Muttern sind gut reproduziert. Sogar Flügelmuttern wurden filigran umgesetzt. Die Schlitze der versenkten Schrauben zeigen auch, wie im richtigen Leben, in unterschiedliche Richtungen.

Größter Brocken im Kit ist die Panzerunterwanne. Recht massiv und ohne Verzug hergestellt. Sehr schön, bildet sie doch die Grundlage bzw. Ausgangsposition unserer Basteltätigkeit.

Im Innenraum werden alle Komponeten, z.Bsp. die Drehstäbe verbaut, die zur Federung benötigt werden.  Die Außenseite wird ebenfalls mit weiteren Details versehen. Auch ganz toll umgesetzt. Unter anderem kommen bewegliche Stoßdämpfer zum Einsatz. Seitenvorgelege und die Aufhängungen der Laufrollen entsprechen in der Verkleinerung durchaus dem Original.

Die Bug- und Heckpanzerung sind gesondert zu verkleben. Das dürfte aber dem Guß geschuldet sein, denn dadurch wurden in diesen Bereichen Details absolut randscharf wiedergegeben. Die Auspuffanlage überzeugt gleichfalls. Sehr schön kommt auch die Kettenspannvorrichtung zur Geltung.

Erfreulich bei allen Laufrollen; die Gummibandagen (Aufdruck: Continental) sind gesondert hergestellt. Das erleichtert die Lackierung ungemein. J Die Felgen sind auch hervorragend detailliert. Das gilt ebenso für die Stützrollen, Treib- und Leiträder.

Die Ketten sind bewegliche Einzelgliederketten. Ebenfalls sehr gut gespritzt brauchen sie einen Vergleich mit Originalen nicht zu scheuen. Interessant die Lösung des Zusammenbaus der Kette. Je ein Führungszahn mit einem kleinen angegossenen Kettenstück sichert die Verbindung zum nächsten Einzelglied. Ideal für Dioramenbauer…

Die Kettenbleche liegen einzeln vor und weisen eine sehr schöne Riffelblechstruktur auf. Das darauf anzubringende Werkzeug besticht ebenfalls im Detail. Alle Halterungen sind mit angegossen, ebeso die Verschlüsse die durchbrochen sind. Atzteile unnötig! Richtig schön ist der Wagenheber und auch der Unterlegeklotz mit seiner dezenten Holzstruktur. Interessant die Lösung zur Befestigung der Abschleppseile. Die Halterungen wurden gesondert erstellt und lassen dem Modellbauer somit die Wahl den Panzer mit oder ohne Abschleppseile zu bauen.

Doch wenden wir uns jetzt einmal dem Innenleben des Kampfraumes zu. Dieser ist leider nicht vollständig, eher rudimentär mit den wichtigsten Aggregaten und Gerätschften. Meiner Meinung nicht schlimm und völlig ausreichend, da durch die Öffnungen im Dach eh nur wenig vom Inneren zu sehen ist. Aber was man sieht ist im Detail sehr schön umgesetzt.

Mit dem Brandschott zum Motorraum geht es weiter. Details ebenfalls knackig, obwohl später ebenfalls nicht mehr sichtbar.

Da sind einmal die verschiedenen Funkgeräte. Für die Bemalung wird man im Netz fündig! Dazu gibt es auch ein mit überzeugendem Riffblech versehene Bodenplatte auf der der Sockel der Waffe aufgebaut wird. Dazu kommt noch ein Kardantunnel.

Die Funkerei findet ihren Platz auf den Kettenblechen. Diese werden dann zusammen im Stück von unten an die Kasematte geklebt. Das Ensemble kommt anschließend auf die Wanne. Gute durchdachte Ausgangslage für den weiteren Bau

Das Geschütz entpuppt sich als ein kleiner Bausatz im Bausatz. Hier findet alles seinen Platz. Absolut detailreich und sauber gespritzt. Neben den Handrädern ist für mich der Verschluß ein richtiges Highlight. Alles zusammen wird von oben in den Kampfraum eingesetzt.

Für das Rohr gibt es zwei Möglichkeuten. Entweder das Zweiteilige aus Plastik oder das Metallrohr. Aufgesetzt wird dann nur noch die Mündungsbremse die sehr gut umgesetzt ist und aus fünf Teilen besteht. Die wuchtige Blende schließt den Bauabschnitt ab.

Überzeugen kann auch die Zieloptik und das Periskop für den Kommandanten. Bei der Kommandantenkuppel kommen auch die Klarteile zum Einsatz. Ebenso beim Sehschlitz des Fahrers!

Für die vielen Öffnungen sind noch eine Anzahl von Deckeln zu verbauen. Laut Anleitung mit beweglichen Scharnieren. Macht aber keinen Sinn, da der Blick sonst auf “gähnende Leere” fällt.

Erwähnenswert ist auch das hervorragend wiedergegebene MG 34. Eine Augenweide. Bei dem MG-Schild sind auch korrekt zwei Halterungen für das MG realisiert. Einmal für Erdziel- und zweitens für Flugzielbeschuß.

Etwas schade finde ich die Tatsache, das die rauhe Struktur der deutschen Panzerplatten hier nicht seinen Niederschlag findet. Da sind wir aber schon wieder bei jammern auf hohem Niveau…J Bei relevanten Teilen kam auch immer wieder die “Slide Mould” Technik zum Einsatz.

Die Bauanleitung ist wieder im typischen Stil von das Werk gehalten. Umfang insgesamt 28 Seiten. In 42 Bauschritten wird der Bau des Stug III beschrieben. Wo angebracht gibt es auch passende Unterabschnitte.

Die Seite zwei hält Hinweise und Tips parat während auf Seite drei die Gußrahmen und der Kleinkram abgebildet sind. Auf den letzten Seiten sind fünf Bemalungsvorschläge vermerkt die mit den gelieferten Decals gebaut werden können.

1.    StuG-Bat. 742, Nordfinnland, July 1943 – RAL 7028 Dunkelgelb

2.    Großdeutschland, StuG-Abt., Kursk, Juli 1943 – RAL 7028 Dunkelgelb und Ral 6003 Olivgrün, Opt. 2

3.    StuG-Brig. 242, Monte Cassino, Februar 1944 – RAL 7028 Dunkelgelb, RAL 6003, Opt. 2 und RAL 8017 Schokobraun

4.    StuG-Abt. 189, Orel, Mai 1943 -- RAL 7028 Dunkelgelb und Ral 6003 Olivgrün, Opt. 1

5.    SS-StuG-Abt. 2 “Das Reich”, Belgorod, Juli 1943 -- RAL 7028 Dunkelgelb und Ral 6003 Olivgrün, Opt. 1

Die Farbskala bedient sich aus der Palette von Ammo by MIG.


Der Bau

Aus dem Kit kann eine frühe Version gebaut werden, aber nicht das erste Los. Bei dieser Version ist der Lüfter vom Kampfraumdach schon an dessen Rückseite verlegt worden. Ich habe mich für die Variante eines Fahrzeugs in Finnland der Sturmgeschütz-Batterie 742 entschieden. Dazu gibt es einen Abriß im Netz unter:

https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sturmgeschutzeinheiten/Sturmgeschutzbatterie742.htm

Der Bau startet, wie meist, mit der Panzerunterwanne (1). Die Halterungen der Drehstäbe werden eingebaut, ebenso die der Stützrollen. Die geschraubte Bugpanzerung findet bereits in diesem Abschnitt ihren Platz. In zwei weiteren Schritten (2 und 3) werden die Drehstäbe mit ihren Arretierungen verbaut. Auf die richtige Position des Bauteils C 42 achten.

Die nächsten Abschnitte (4 bis 6) widmen sich der Komplettierung der Wannenseiten. Kleine Unterabschnitte zeigen u.a. den Zusammenbau der Begrenzer für die Schwingarme und ebenfalls die Montage der Schwingarme selbst. Alles kann beweglich gehalten werden. Ich habe aber die Schwingarme in fester Position verbaut. Vorne etwas tiefer eingefedert als hinten. Damit soll der leichten Kopflastigkeut des Panzers Rechnung getragen werden. Auch wird das Seitenvorgelege in Stufe 6 montiert.

In den nächsten beiden Bauabschnitten (7 und 8) werden die Kettenspanner, Abschleppvorrichtungen, Auspuffanlage, Schutzbleche und Stützen für die Kettenbleche verbaut.

Die Baustufen 9 bis 12 beschreiben in erster Linie den Zusammenbau des Räderwerks und der Ketten. Diese Montage ließ ich aber außen vor, da ich das komplette Laufwerk erst am Ende vervollständigen wollte. Den Zusammenbau der Räder incl. Gummibandagen und der Ketten übernahm Marina. Die Buchsen A24 und B16 sind ohne Klebstoff zwischen die Radhälften einzubringen. Damit bleiben die Räder beweglich, ein Vorteil wenn die Kette aufgezogen wird. Das letzte Verbindungsglied wird nur temporär mit Maskierflüssigkeit für die Lackiertätigkeiten fixiert.

Ein kleiner Teil (in 10) beschreibt die restliche Montage des Heckbereichs. Mit der Nr. TP2 sollte das erste PE-Teil verbaut werden. Allerdings vor den Teilen D6, B23 und B24. Das habe ich verschlafen. Ein nachträglicher Einbau ist nicht mehr möglich! Kein Beinbruch, da nicht bei jedem Panzer diese Gitter verbaut wurden und diese zudem im nicht einsehbaren Bereich liegen. Damit sind wir mit der Unterwanne soweit auch schon mal durch.

Als nächstes (13) wird das Brandschott bestückt und eingebaut. Bauteil G17 nicht vergessen. Das dient als Auflage für den Getriebetunnel. Dazu kommen noch Befestigungen auf denen später die Kasematte und das Motordeck fixiert werden.

Den Bugbereich (15 und 16) habe ich mir noch ausgespart und stattdessen mit dem Kampfraum (17 und 18) weitergemacht; Stützen der Waffe und das Riffelblech des Bodens wurden eingebaut.

Baustufen 19, 20 und 21 beschreiben den Bau der Kettenschutzbleche und die Montage des Werkzeugs. Das Werkzeug wurde separiert und zur weiteren Bearbeitung auf die Seite gelegt.

Der Bau der Kasematte (22 bis 27) mit allen innen und auch außen anzubringenden Bauteilen wies ebenfalls keine Problematiken auf. Top die verschiedenen Funkgeräte! Ich war zuerst etwas skeptisch in Bezug auf die Passung des Kampfraums zusammen mit den Kettenschutzblechen. Aber alles im grünen Bereich. Bei der Probepassung rastete das Konstrukt mit einem satten Klack in die richtige Position. Alles ohne Spalten und Lücken. So soll das sein!!! Auf die Nebelkerzen-Wurfgeräte habe ich verzichtet. Durch Lieferengpässe wurden bei weitem nicht alle StuGs damit ausgerüstet.

Auch die Stützen von der Unterwanne passten perfekt in die Gegenstücke der Schutzbleche. Die Teile C19, C30, C20 und C28 (aus 18) wurden erst jetzt von mir verbaut.

Zeit, den Bugbereich zu ergänzen. Alle Wartungsöffnungen wurden geschlossen montiert. Geöffnete Klappen machen keinen Sinn da sich nur gähnende Leere zeigen würde. Das gilt auch für das Motordeck. Dessen Bau erstreckt sich über vier (28 bis 31) Baustufen. Werkzeug und Ersatzlaufrollen wurden wieder zur weiteren Bearbeitung auf die Seite gelegt.

Und damit kommen wir zur Waffe und deren Einbau . Das ist ein kleiner Bausatz (34 bis 39) im Bausatz. Alles wieder mit einer hervorragenden Passung. Richtig gut gemacht. Leider verschwindet auch hier viel im Dunkel des Kampfraums. Dazu kommt, daß das Innenleben nicht vollständig vorhanden ist.

Ich habe es mir etwas leichter gemacht – Kommandantenkuppel geschlossen und nur den vorderen Teil der Ladeschützenluke geöffnet dargestellt. Inspiriert durch ein Bild.

Der Einbau der Waffe ist ein bisschen fummelig. Wer den Ventilator erst im Nachhinein einbaut tut sich wesentlich leichter.

Fehlt noch das Dach, das MG 34 zusammen mit dem Schutzschild, Winkelspiegel und ein paar Kleinigkeiten für den fast endgültigen Zusammenbau.

Zeit um alle Werkzeuge, Reservelaufrollen u.ä. zu befestigen. Die etwas ungewöhnliche Art der Befestigung der Apschleppseile wurde ebenfalls durch ein Foto inspiriert.

Kommen wir zum letzten Akt – die Montage des Laufwerks. Die einzige(!) Passungenauigkeit trat bei den Treibrädern auf. Damit alles auf Linie zu bekommen war und die Kette keinen Knick aufweisen würde musste ich die Achsen um circa 3 mm kürzen. Zuerst wurden die Stützrollen verbaut. Die Räder der Achsen 1,2,5 und 6 wurden im Anschluß montiert und verklebt. Das Aufziehen der Ketten erfolgte in der gewohnten Weise. Über das Leitrad ziehen und am Ende mit dem temporär fixierten Bauteil K3 verbinden. Nachdem der Kleber ausgehärtet ist können die restlichen vier Laufrollenpaare einfach aufgeschoben werden.

Bemalung/Alterung

Ziel war es für mich den Panzer in einem relativ realistischen Farbkleid dastehen zu lassen. Eine übermäßige Alterung war ebenfalls nicht zielführend, eher tendierte ich grob in die Richtung eines Museumsfahrzeugs. Gerade in diesem Maßstab sollte man sich farblich von den 1:35ern distanzieren. Grundlage zu diesen Überlegungen bildeten auch verschiedene Fotos aus der Reihe “Sturmgeschütz III On The Battlefield”. Ab und an ein Foto geschossen und in s/w umgewandelt war dabei sehr hilfreich.

Ale erstes wurde das Modell komplett mit Alkohol 99,9% abgewaschen um evtl. Öl- und Fettrückstände zu entfernen. Danach wurden alles mit “Vallejo Surface Primer RAL 8012” grundiert. Darüber kam, ebenfalls “Vallejo, German Dark Yellow RAL 7028”.

Um die Farbe aufzubrechen wurde eine weitere Schicht “A.MIG-903 Dunkelgelb Light Base” wolkig aufgebracht und das Modell 48 Stunden zum trocknen auf die Seite gestellt.

Um der Farbe einen noch abgenutzteren Look zu verpassen habe ich mir eine Mischung aus Brauntönen (div. Washes) erstellt.  Abschnittweise wurde diese auf die Oberflächen aufgebracht und gleich darauf in den Grundlack eingearbeitet. Dauert, lohnt aber.

Im nächsten Schritt wurden die Decals auf einer Schicht “Future” aufgebracht und mit Klarlack versiegelt.

Weiter geht es mit einem dezenten Chipping, gefolgt von punktuellen Washes. Bei Farbläufern habe ich mich zurückgehalten und nur subtil gearbeitet.

Der Innenbereich des Kampfraums wurde mit “Cremeweiß RAL 9001” ausgelegt und der Boden mit einem roten Rostschutz. Alle einsehbaren Bereiche wurden anschließend noch mit “Interior Wash” bearbeitet und einem Chipping unterzogen. Es bleibt jedem überlassen wie weit er geht.

Bei den Ketten kam “AK Track Primer” zum Einsatz der mir persönlich sehr gut gefällt. Kontaktfächen wurden mit “Oily Steel von Vallejo”, teilweise mit “Metallic Black von Vallejo” gemischt, realisiert. Alles gefolgt von einem wieder dezenten Wash für Ketten aus der neuen Reihe “Acrylic Wash von A.MIG”.

Zur Bemalung der Ausrüstungsteile werde ich mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen. Holz- und Metallictöne dürfte jeder nach seinem Gusto verwenden. Dazu hat fast jeder Hersteller die entsprechenden Farben, ofmal auch im Bundle. Auf jeden Fall bin ich mit der Lackierung des Panzers sehr zufrieden. Wenn das auf den Fotos auch so kommt…

Fazit

Meiner Meinung einer der aktuell besten Bausätze die es derzeit auf dem Markt gibt. DW hat einen sehr gute Kit abgeliefert. Erstklassige Anleitung, erstklassige Bauteile.

Relativ massive Bauteile die einen Verzug gar nicht erst zuließen. Die Nacharbeit reduzierte sich auf das Nötigste und die Passgenauigkeit ist über jeden Zweifel erhaben. Spachtelmasse hatte absolut keine Chance.

Kleine Kritik bleibt trotzdem: Bei diesem Maßstab wäre die typische Struktur der deutschen Panzerbleche durchaus wünschenwert gewesen. Und dem MG hätte eine Gurttrommel gut gestanden. Aber das ist schon wieder jammern auf hohem Niveau.

Der Bau hat mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht und kann wärmstens weiter empfohlen werden. Meiner Meinung nach kommt auch der ambitionierte Anfänger zu einem guten Ergebnis! Nicht zu unterschätzen aber ist der doch größere Platzbedarf.


Quellen:
- Spielberger: StuGs – Entwicklung und Fertigung der sPak / Panzer III und Abarten
-
Trojka und Münch: StuG III At War
-
Peko: StuG III On The Battlefield (verschiedene) und weitere.

Fotos: Marina Kryza


Danke für das Muster an:


http://www.modellbau-koenig.de

Preis / Leistung: ***** Paßgenauigkeit: *****
Detailierung: ***** Schwierigkeitsstufe: *****



© 11/2021 Mike Kryza

4088 Leser dieses Bauberichts seit dem 28.11.2021


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