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Der erste 1:35 Bausatz von IBG kommt mit der Nummer 35001 als "BMW R12 with sidecar (civilian versions)" und beinhaltet in ziviles Motorrad mit Beiwagen.
Im Karton enthalten sind 2 Spritzlinge und ein Decalbogen.
Die Qualität der Teile ist erfrischend gut und der Detailgrad ist sehr schön. Hier und da wären PE Teile zur besseren Detailierung schön gewesen, wie z.B. zur darstellung der Speichen, aber im Großen und Ganzen ist das schon sehr schön anzusehen.
Die Reifen z.B. werden aus drei Einzelteilen zusammengeklebt, wie man es manchmal schon bei Dragon gesehen hat, wodurch man einen höheren Detailgrad im Profil des Reifens erhält.
Auch die Darstellung des Motors ist gelungen und ausreichend detailiert, auch wenn man hier diverse Kabel und Schläuche vermisst, aber das ist in Plastik einfach nicht zu machen. Man hat hier die Möglichkeit zwei verschiedene Motorversionen zu bauen, nämlich die mit einem oder mit zwei Vergasern.
Der Beiwagen besteht im Groben aus zwei Halbteilen mit Rahmen und ein wenig Zubehör. Man natürlich auch die Wahl das Motorrad ohne Beiwagen zu abuen - die entsprechenden Teile liegen bei.
Der Decalbogen wurde von Techmod gedruckt und ist sauber und fein detailiert - das BMW Emblem ist jedenfalls deutlich zu erkennen.
Was dem Bausatz fehlt, ist meiner Meinung nach zumindest eine Figur, die auf das Motorrad passt.
Die Bauanleitung umfasst 16 Baustufen. Diee sind mit Vollflächen Computergrafiken ín Graustufen versehen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedüftig und der kontrast sollte künftig höher sein, denn es ist nicht imme rganz einfach die Kanten und details zu erkennen um das direkt an das Modell umzusetzen. Dennoch sollte es hier keine größeren Probleme geben.
Es werden in der Bemalungsanleitung Farbangaben für Gunze, Model Master, Humbrol und Vallejo gemacht. An Varianten sind folgende machbar:
- Zivilversion mit einem Vergaser, Nürnberg 1938 in schwarz
- Zivilversion mit zwei Vergasern, Westfalen 1937 in schwarz
- konfiszierte Zivilmaschine in der 39.PzJg.Abt., 3.Pz.Div., Polen 1939 in grau
- konfiszierte Zivilmaschine in der 2.Kradschützen.Abt., 2.Pz.Div., Frankreich 1940 in grau mit Rotkreuz-Markierung.

Ein guter Einstand von IBG! Qualität passt aber könnte noch durch Beigabe von PE Teilen gepimpt werden. Was am meisten erfreut, ist der preis von unter 10 Euro!


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Mit der Nummer 35002 kommt die "BMW R12 with sidecar (military versions)" gleich als zweiter Bausatz hinterher.
Im Karton enthalten sind ebenfalls 2 Spritzlinge und ein Decalbogen. In diesem Bausatz ist noch ein kleiner Zusatzspritzling an den großen mit angegossen, der die militärischen Teile der BMW enthält.
Wie beim ersten Bausatz sind die Teile schön sauber gemacht und gut detailiert, auch wenn man hier und dort auf PE teile zurückgreifen könnte um die wirklich feinen details darzustellen.
Highlight auch hier sind sicher die mehrteiligen Reifen, die durch diese Technik eine schöne Detailierung des Reifenprofils erhalten.
Auch die Darstellung des Motors ist gelungen und ausreichend detailiert, auch wenn man hier diverse Kabel und Schläuche vermisst, aber das ist in Plastik einfach nicht zu machen.
Der Beiwagen besteht im Groben aus zwei Halbteilen mit Rahmen und ein wenig Zubehör, wobei man hier die Wahl zwischen der Version mit MG34 und ohne dieses hat, bzw. es liegen auch die Teile bei um nur die Solo Maschine zu bauen.
Die Militärmaschine hat einige andere Teile, wie z.B. einen neuen Sitz für den Fahrer, andere Schutzbleche und eben die Halterung für das MG34.
Der Decalbogen wurde von Techmod gedruckt und ist sauber und fein detailiert - das BMW Emblem ist jedenfalls deutlich zu erkennen. Dazu halt die Rundinstrumente, Nummernschilder, takt. Zeichen, Reifendruckmarkierungen, usw.
auch hier fehlt eigentlich nur noch eine passnde Mannschaft fürs Motorrad.
Die Bauanleitung umfasst 19 Baustufen. Diee sind mit Vollflächen Computergrafiken ín Graustufen versehen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedüftig und der Kontrast sollte künftig höher sein, denn es ist nicht imme rganz einfach die Kanten und details zu erkennen um das direkt an das Modell umzusetzen. Dennoch sollte es hier keine größeren Probleme geben.
Es werden in der Bemalungsanleitung Farbangaben für Gunze, Model Master, Humbrol und Vallejo gemacht. An Varianten sind folgende machbar:
- 15.Pz.Div., Libyen 1942 in steingrau
- 560.Pz.Jg.Abt., Balkan 1942 in grau
- Div.Vers.Rgt.132, 132.Inf.Div., Deutschland, Frühling 1940 in grau
- Pz.Jg.Abt., 291.Inf.Div., Russland 1941 in grau.

Ebenfalls ein guter Bausatz, der an sich Bausatz 35001 mit einem kleinen Zusatzrahmen mit den militärischen Teilen ist. Gefällt soweit richtig gut - vor allem der Preis von unter 10 Euro!



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Nach nur kurzer Ankündigungszeit kommt im März 2010 mit der Nummer 35003 der "Einheitsdiesel Pritschenwagen".
Im Karton enthalten sind 3 Spritzlinge, Klarsichtteile und ein Decalbogen. Der erste Eindruck ist sehr gut - der Bausatz ist umfangreich und die Teile gut detailliert und sauber gespritzt.
Der Fahrzeugrahmen ist sehr gut und sehr detailliert dargestellt - hier warten viele gut gemachte Kleinteile auf den Zusuammenbau. Federungs- und Antriebselemente sind komplett und gut dargestellt und natürlich ist auch ein Motor enthalten.
Was etwas eigenwillig und grob aussieht, ist das Profil der Reifen - dies lässt sich mit historischen Fotos nicht so richtig belegen. Vielleicht hilft ein wenig abschleifen der Seitenkanten - oder eben warten auf Zurüsthersteller. Auch etwas zu erhaben/grob ist das Riffelblech der Bodenplatte des Fahrerraums geworden - ob das später mit ausgesetzter Plane überhaupt noch sichtbar ist, müsste man prüfen. Die Abdeckplane ist ganz schön, wenn auch etwas zu glatt. Die Fahrerkabine an sich ist gut ausgestattet - es fehlt eigentlich nur die Fahrerfigur.
Motorabdeckung und Kühlergrill sind schön gemacht.
Die Pritsche ist die Stahlversion und besteht aus Holzboden, der mit entsprechenden Planken in Plastik dargestellt ist, sowie genietete Bleche für die Seitenwände mit feinen Details.
Die Bauanleitung umfasst 26 Baustufen. Diese sind mit Vollflächen Computergrafiken ín Graustufen versehen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedüftig und der Druck ist ein wenig dunkel, sodass es manchmal etwas schwierig scheint den schwarzen Pfeilen zu folgen. Insgesamt sieht das ganze aber recht verständlich aus..
Es werden in der Bemalungsanleitung Farbangaben für Gunze, Model Master, Humbrol und Vallejo gemacht. An Varianten mit dem kleinen Decalbogen sind folgende machbar:
- 2.Bttr., Art.Rgt.103, 4.Pz.Div., Polen, September 1939 in grau
- Werkstattkompanie, 7.Pz.Div., Frankreich 1940 in grau.

ENDLICH gibt es den Einheitsdiesel in 1/35 und dazu in wirklich guter Qualität zum guten Preis von deutlich unter 30 Euro. Dieser sollte sich selbst aus der Box zu einem tollen Modell bauen lassen - lediglich die Räder müssten nachbearbeitet werden. Ganz klare Kaufempfehlung!



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Zeitgleich zum Pritschenwagen kommt im März 2010 mit der Nummer 35004 der "Einheitsdiesel Fernsprechbetriebswagen".
Im Karton enthalten sind 4 Spritzlinge, Klarsichtteile und ein Decalbogen. Der erste Eindruck ist ebenfalls hervorragend - der Bausatz ist umfangreich und die Teile gut detailliert und sauber gespritzt.
Der Fahrzeugrahmen ist wie beim Pritschenwagen sehr gut und sehr detailliert dargestellt - hier warten viele gut gemachte Kleinteile auf den Zusuammenbau. Federungs- und Antriebselemente sind komplett und gut dargestellt und natürlich ist auch ein Motor enthalten.
Auch hier sind die Räder enthalten, die ein wenig grob, bzw. mit modernem Profil wirken.
Das Highlight hier ist natürlich der hölzerne Fernsprechaufbau, ser sehr schön und gut dargestellt ist. Für die Fenster sind natürlich entsprechende durchsichtige Plastikteile enthalten. Die Türen kann man auch offen darstellen, allerdings felt dem Bausatz leider eine entsprechende Inneneinrichtung. Dies ist bei geschlossenen Türen nicht weiter dramatisch, das es durch die Fenster nicht wirklich auffällt UND für eine Inneneinrichtung wäre das Modell nicht in dieser Preisklasse machbar gewesen.
Fahrerkabine, Motorabdeckung und Kühlergrill sind wie auch beim Pritschenwagen schön gemacht.
Die Bauanleitung umfasst 29 Baustufen. Diese sind mit Vollflächen Computergrafiken ín Graustufen versehen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedüftig und der Druck ist ein wenig dunkel, sodass es manchmal etwas schwierig scheint den schwarzen Pfeilen zu folgen. Insgesamt sieht das ganze aber recht verständlich aus..
Es werden in der Bemalungsanleitung Farbangaben für Gunze, Model Master, Humbrol und Vallejo gemacht. An Varianten mit dem kleinen Decalbogen sind folgende machbar:
- Nachrichtenabteilung 12, 12.Inf.Div., Frankreich 1940 in grau
- Nachrichtenabteilung 1, 1.Inf.Div., Russland 1941 in grau.

Sensationell, was IBG uns hier für deutlich unter 30 Euro bietet. Dieser Bausatz macht einen super Eindruck und sollte sich zu einem echten Hinkucker bauen lassen. Was zum perfekten Modell noch fehlt wären neue Räder, Inneneinrichtung der Funkkabine und passende Figuren, aber das kann jeder nach seienm Geschmack verfeinern. Ganz klare Kaufempfehlung!



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Nach der Ankündigung auf der Spielwarenmesse Nürnberg 2011 kommt nun im Januar 2012 der heisserwartete "Büssing-NAG 500S mit der Nummer 35010.

Im Karton enthalten sind 6 Spritzlinge, Klarsichtteile und ein Decalbogen.
Der erste Eindruck ist ganz exzellent - der Bausatz ist umfangreich und die Teile gut detailliert und sauber gespritzt - und nach meinem Ermessen noch besser als die vorigen Bausätze.
Der Fahrzeugrahmen besteht aus zwei Längsträgern, die über diverse verbindungsträger zusammengebracht werden und mit einer vielzahl an Anbauteilen verfeinert werden. neben Tank, Drucklufttank, Auspuffanlage, Halterungen und weiteren Kleinteilen machen natürlich die Achsen und der antriebsstrang den Großteil aus. Die Teile sehen sehr gut und schön detailliert aus.
Auch ein Motor ist im Bausatz enthalten, der sich aus 17 Einzelteilen zusammensetzt.
Der Antriebsstrang dieser S-Version betrifft natürlich nur den Antrieb der Hinterachse.
An den Achsen werden die Reifen aufgesteckt, die hier in der Scheibenmethode zusammengesetzt werden und dadurch recht feines Profil aufweisen. Und diesesmal hat man sogar den Reifen die Herstelleraufdrucke an den Seiten spendiert.
Die Fahrerkabine setzt sich aus mehreren Teilen zusammen und ist im Inneren auch recht ansprechend detailliert mit Armaturen, Hebeln und natürlich der Sitzbank. Der Motorraum ist komplett abgedeckt und die Kühlerfront ist sehr schön und mit durchbrochenen Rippen dargestellt.
Für die fenster liegen Klarsichtteile bei. Leider sind die Scheinwerfer komplett ausgegossen und nicht mit Klarsichtlinsen versehen (aber vielleicht helfen hier die AK-Interactive Linsen).
Schlussendlich ist eine sehr schöne Ladefläche mit querliegenden Bohlen enthalten. Für die Seitenwände liegen zwei verschiedene Versionen einmal mit und einmal ohne erhöhte Sicherungsbrettern. Die Bretterdarstellung ist sehr gut gelungen.
Was dem Bausatz nur noch fehlt ist eine Fahrerfigur und etwas Gerödel für die Ladefläche.

Die Bauanleitung umfasst 29 Baustufen. Diese sind mit Vollflächen Computergrafiken ín Graustufen versehen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedüftig und bezüglich der Teilepositionierung auch nicht immer hundertprozentig ersichtlich. Im Großen und Ganzen sehe ich da aber keine größeren Probleme.
Es werden in der Bemalungsanleitung Farbangaben für Gunze, Model Master, Humbrol und Vallejo gemacht. An Varianten mit dem kleinen Decalbogen sind folgende machbar:
- 1./ 11.Art.Rgt, 11.Inf.Div., Ostpreussen 1938 in grau
- 32.Pio.Btl., 2.Inf.Div.(mot), Polen 1939 in grau.

Wieder ein hervorragender LKW Bausatz von IBG! Kostenpunkt liegt bei knapp über 30 Euro




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